Was tun gegen plötzlichen Kindstod


Wie Eltern vorbeugen können
Was tun gegen plötzlichen Kindstod

Es ist die größte Angst aller Eltern: Das eigene Kind durch den plötzlichen Kindstod zu verlieren. Vor allen in den ersten sechs Lebensmonaten sind die Kleinen gefährdet. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) klärt auf, wie Eltern ihren Nachwuchs schützen.

Erhöhtes Risiko in der Nacht

Plötzlicher Kindstod bedeutet, dass ein zuvor gesundes Kind zwischen seinem 8. und 365. Lebenstag unvorhersehbar stirbt. In den letzten Jahren ist die Anzahl dieser tragischen Todesfälle jedoch zurückgegangen. Während 1998 laut Statistischem Bundesamt noch 602 Kinder betroffen waren, nahmen die Fälle bis 2008 auf 220 und 2011 auf 147 ab. Das Verhältnis Jungen zu Mädchen beträgt etwa 60:40. Rund 65 Prozent der betroffenen Babys sterben in den Wintermonaten am plötzlichen Kindstod. Statistisch gesehen ist ein Anstieg an den Wochenenden zu beobachten. Über 90 Prozent der Todesfälle ereignen sich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. Grundsätzlich liegt das individuelle Risiko eines Kindes, in seinem ersten Lebensjahr plötzlich zu versterben, bei 1:3.000.
Eigenes Kinderbettchen im Elternschlafzimmer
Zum Schutz vor dem plötzlichen Kindstod gibt es zahlreiche vorbeugende Maßnahmen.. „Dazu gehört an erster Stelle das Schlafen auf dem Rücken in einem passenden Schlafsack“, erklärt Prof. Netwich, ehemaliges Vorstandsmitglied des BVKJ. Außerdem sollten Eltern darauf verzichten, das Kinderbettchen ihres Nachwuchses gemütlich einzurichten. Kissen, Bettzeug oder große weiche Plüschtiere haben dort nichts verloren. Das Kind könnte nachts daran ersticken. Problematisch ist es, wenn Babys mit im Ehebett oder mit anderen Kindern auf dem Sofa oder im Sessel schlafen. „Um das Baby zu beruhigen oder zu stillen, können Mütter es kurz mit in ihr Bett nehmen, aber dann sollte es wieder in sein Bettchen, das unbedingt im Elternschlafzimmer steht, denn die Mutter reagiert in der Regel auch im Schlaf sofort auf gesundheitliche Veränderungen des Babys“, rät der Experte. Die Temperaturen im Schlafzimmer sollten 18 – 20° C nicht überschreiten, sonst überhitzen kleine Kinder leicht.
Rauchen ist Gift fürs Baby

Ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod ist der Nikotingenuss der Mutter. Während der Schwangerschaft und später sollte in der Umgebung des Kindes nicht geraucht werden. Grundsätzlich positiv wirkt sich eine lange Stillzeit aus. Die Milch der Mutter stärkt das Immunsystem der Kleinen, versorgt sie mit wichtigen Nährstoffen und scheint auch dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen. Eine ähnliche Wirkung hat es, wenn die Babys am Schnuller nuckeln dürfen. Die Gründe dafür sind bisher noch nicht geklärt.

Homöopathie-Shop Online

 
Unsere bewährten homöopathischen Rezepturen, u.a. HCG Globuli und Lipolind, Intervallfasten Globuli, aber auch Klimaktolind oder Neurolind, finden Sie in unserem Shop. Sie können diese auch direkt bei uns telefonisch, per Fax, e-mail oder hier reservieren. Wir beraten Sie gerne! 
Jetzt Shop besuchen!

Zum Webshop

News

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Bahnhof-Apotheke
Inhaberin Deborah Hof
Telefon 06182/35 02
E-Mail bahnhof@apotheke-seligenstadt.de